Jeans Waschungen

Welcher Jeans-Schnitt passt zu dir?

Viele kennen das Problem vermutlich schon – man macht eine Shopping-Tour mit dem Ziel eine neue Jeans zu kaufen. Im Gegensatz zu früher erwarten dich beim Betreten eines entsprechenden Geschäftes aber nicht fünf, sondern eher 50 verschiedene Modelle in allen möglichen Variationen. In diesem Dschungel an Jeans die passende zu finden ist da längst nicht mehr so einfach. Gab es anfangs nur einen Jeans, so sind über die Jahre eine Fülle an neuen Passformen dazu gekommen. Dies ist nicht unbedingt schlecht, denn je mehr Jeans-Schnitte es gibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass für jeden ein passender Schnitt dabei ist.

Doch wie findet man nun seine perfekte Jeans? Zwei Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle: a) deine Figur und b)die existierenden Jeans-Schnitte. Beides gilt es in bestmöglichen Einklang zu bringen. Voraussetzung dafür ist eine realistische, gesunde Selbsteinschätzung und diese Internet-Seite hier :-).

(Er)kenne dich selbst – darauf musst du achten!

Bei der Auswahl der Jeans spielt deine körperliche Beschaffenheit eine große Rolle. Das Hauptaugenmerk liegt auf den drei Bereichen Hüfte, Oberschenkel und Unterschenkel, denn an diese Stelen variieren auch die Jeans in ihren Passformen. Dabei ist allerdings zu erwähnen, dass natürlich nicht nur die körperlichen Gegebenheiten, sondern auch der persönliche Geschmack eine große Rolle spielt, denn Menschen mit normaler Statur können in der Regel zwischen mehr Jeans-Schnitten wählen, als z.B. stark übergewichtige.

Ein Beispiel: Ein sportlicher Mann hat in der Regel eine normale Hüfte, muskulösere Oberschenkel und normale bis schlanke Unterschenkel. Er könnte nun nicht nur auf eine Passform, sondern auf verschiedene zurückgreifen. Eine Regular Fit-Jeans oder eine Straight Leg-Jeans würde genau so gut passen wie eine Tapered Fit-Jeans (etwas enger zulaufende Beine). Hier kommt jedoch ein weiteres Kriterium ins Spiel: Die Körpergröße. Passen werden dem Sportler alle Hosen, jedoch ist die optische Wirkung – je nach Körpergröße – völlig unterschiedlich. Eine Straight Leg-Jeans würde die Beine etwas stauchen, weshalb man auf diesen Hosentyp nicht zurückgreifen sollte, wenn man eher klein ist. Dann wäre die Tapered Fit-Jeans die bessere Wahl.

Welcher Körpertyp im Detail zu welcher Jeans passt, haben wir für dich in der Kategorie Jeans-Schnitte einmal zusammengefasst.

Jeans Waschungen

Welche unterschiedlichen Jeans-Schnitte gibt es?

Nachdem es anfänglich nur Jeans im Regular Fit-Schnitt gab, sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr Passformen hinzugekommen. Die wichtigsten davon haben wir euch hier einmal kurz zusammengefasst:

Anti Fit

Wie der Name schon vermuten lässt, soll diese Art von Jeans gar nicht passen. Dazu wird dann z.B. das Gesäß besonders (viel zu) tief geschnitten oder die Beine leicht verdreht. Die Zielgruppe für diese Art von Jeans ist relativ klein, weshalb viele Hersteller diese Passform gar nicht in ihrem Sortiment führen. Hier zeigen wir euch, wo ihr Anti Fit-Jeans kaufen könnt.

Baggy Fit

Der weiteste Schnitt von allen. Gesäß, Oberschenkel und Unterschenkel, alles ist extrem weit geschnitten. Bekannt wurde diese Art von Jeans in der Blütezeit des Hip Hop. Diese Hosen werden oft so getragen, dass der Bund auf dem Gesäß aufliegt und die Boxershorts zu sehen ist. In unserem Beitrag zu Thema Baggy Fit-Jeans erfährst du, ob dieser Schnitt zu dir passt.

Bootcut

Der Nachfolger der Schlaghose, die in den 70ern ihren Höhepunkt feierte. Heute ist der Schlag in der Regel etwas dezenter, d.h. das Bein ist zwar weit geöffnet, aber nicht mehr ganz so extrem. Im oberen Bereich ist diese Art von Jeans meist normal bis eng geschnitten. Hier findest du noch eine etwas detailliertere Beschreibung zu dieser Jeans-Form.

Loose Fit

Diese Passform ist nicht ganz so weit geschnitten wie eine Baggy Fit-Jeans, aber immer noch so weit, dass sie sehr locker sitzt. Aktuell handelt es sich hier um einen der beliebtesten Jeans-Schnitte, weil der Tragekomfort sehr hoch ist. Ob eine Loose Fit-Jeans zu dir passt, findest du hier heraus.

Regular Fit

Dies ist im Grunde die ursprüngliche Jeans. Aus diesem Schnitt haben sich die anderen Schnitte entwickelt. Sie ist weder besonders weit noch besonders eng geschnitten, weshalb diese Jeans von der „breiten Masse“ getragen werden kann. Was beim Kauf einer Regular Fit-Jeans zu beachten ist, haben wir dir auf in der Detailbeschreibung zusammengefasst.

Relaxed Fit

Dieser Schnitt gehört eigentlich zu den Loose Fit-Jeans und wurden früher als „Comfort Fit“ bezeichnet. Durch den weiteren Schnitt ist eine Jeans dieser Art besonders angenehm zu tragen. Wo du diese Art von Jeans bekommst und worauf du achten musst, erklären wir dir auf der Detailseite zu Relaxed Fit / Boyfriend-Jeans.

Skinny Fit

Eng, enger, Skinny Fit. Wer auch nur ein paar Gramm zu viel auf den Hüften hat, wird von der Skinny Fit-Jeans gnadenlos entlarvt. Diese Art von Jeans – der Nachfolger der Röhren-Jeans – ist nur den schlanksten unter uns vorbehalten. Sie liegt überall sehr eng an. Deshalb muss man auf bestimmte Dinge achten, bevor man eine Skinny Jeans kauft. Worauf, das sagen wir euch hier.

Slim Fit

Nicht ganz so eng wie die Skinny Jeans, aber durchaus figurbetont. Das ist die Slim Fit Jeans – eine der beliebtesten Passformen unserer Zeit. Man kann sie vom „Engegrad“ zwischen der Skinny und der Regular Fit einordnen. Sie zeichnet die Silhouette des Beines leicht nach. Doch auch viele schlanke Menschen können Sie nicht tragen. Warum, dass erfahrt ihr auf der Detailseite zu Slim Fit Jeans.

Straight Leg

Diese Bezeichnung ist eigentlich ein Synonym für die Regular Fit-Jeans. Sie ist also weder besonders weit, noch besonders eng geschnitten und der absolute Klassiker unter den Jeans. Trotz der vielen Alternativen ist dieser Schnitt immer noch einer der beliebtesten. Wer sich eine Straight Leg-Jeans kaufen möchte, sollte zunächst hier klicken.

Tapered Fit

Diese Passform erfreut sich aktuell immer größerer Beliebtheit. Der Nachfolger der Karotten-Jeans zeichnet sich durch einen lockereren Sitz im Hüfte und Oberschenkelbereich sowie ein enger zulaufendes Bein aus. Es ist also eine Mischung aus Loose- und Slim-Fit. Wer diese Art von Jeans tragen sollte, findet ihr auf der Tapered Fit-Detailseite.

stone washed

Ist eine höherpreisigere Jeans immer besser als eine billige?

Pauschal lässt sich erst einmal sagen: nein. Allerdings mit ein paar Einschränkungen. Im Zuge der Globalisierung und der Verlagerung der Produktion nach Fern-Ost kann es durchaus vorkommen, dass eine Marken-Jeans aus dem selben Werk stammt wie eine Jeans vom Discounter. Doch was macht eine Jeans „besser“ als eine andere?

Geht es rein um die Optik? Oder um den Tragekomfort? Vielleicht aber auch um die Haltbarkeit? Gerade bei der Optik einer Jeans spielt das subjektive Empfinden, also die persönliche Meinung eine wichtige Rolle. Geschmäcker sind eben verschiedenen und so kann der eine sich für das teurere Designer-Model begeistern, der andere wiederum findet das Modell vom Discounter schöner. Das wichtigste ist doch hier viel mehr: Wie fühlt sich die Jeans an, wenn du sie trägst? Ist der Stoff angenehm auf der Haut? Wie verhält sich die Jeans bei Bewegungen? ist sie mehr steif oder elastisch? Diese Dinge sind bei der Kaufentscheidung viel wichtiger als das kleine Hersteller-Schild, welches in die Hose eingenäht ist. Denn ein hoher Preis ist nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit hohem Tragekomfort.

Für wie viele ist eine Jeans eventuell auch „besser“, wenn diese unter fairen Arbeitsbedingungen gefertigt wurde. Teure Marken werden oft in Dumpinglohn-Ländern hergestellt – ohne viel Rücksicht auf die Männer, Frauen und Kinder(!), die unter schlimmsten Bedingungen diese Hosen herstellen müssen. Deshalb gibt es auch Hersteller, die ganz bewusst in Europa produzieren, wie z.B. der Jeans-Hersteller Herrlicher.

Um die Frage also abschließend noch einmal aufzugreifen: Eine teure Jeans ist nicht immer besser als eine billige. Allerdings ist im Umkehrschluss auch zu sagen, dass eine billigere Jeans mit großer Wahrscheinlichkeit niemals bessere Materialien aufweist, also eine höherpreisige, da bei diesen Materialien der Einkaufspreis einfach höher ist.

Jeans Marken

Ich habe meine passende Jeans gefunden – wie pflege ich sie am besten?

Gerade beim Waschen verändert sich eine Jeans in vielen Fällen sehr schnell. Deshalb gilt bei Jeans die Faustregel: Wasche deine Jeans nur so oft wie nötig und so wenig wie möglich. Oft genügt es, die Jeans auch einfach mal ausgiebig zu lüften, sofern sie nicht wirklich schmutzig ist. So hat man bedeutend länger Freude mit seiner Jeans.

Es hält sich auch ein hartnäckiges Gerücht, man könnte die Jeans statt dem Waschen auch ins Gefrierfach legen, um so die Bakterien abzutöten und unangenehme Gerüche zu entfernen. Das ist Quatsch! Um die Bakterien- bzw. Keimbelastung der Hose zu reduzieren und die Gerüche aus der Hose zu bekommen ist es unumgänglich, die Hose auch ab und an mal zu waschen – aber eben so wenig wie möglich, nur so oft wie nötig!